Digitalisierung liefert Antworten für Versicherungsmakler

Zuerst Asien, später Europa und mittlerweile fast die ganze Welt. Das Coronavirus bestimmt seit Monaten die Medien und den Arbeitsalltag in der Versicherungsbranche

Versicherungsmakler interessieren sich für digitale Lösungen rund um die Beratung im Neu- und Bestandskundengeschäft. Dabei wird die kontaktlose Beratung – auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten – immer wichtiger. Der Deutsche Maklerverbund gibt an dieser Stelle Antworten auf Fragen zu Digitalisierungsthemen für Versicherungsmakler und deren Mitarbeiter.

Wir bieten Versicherungsmaklern auf dieser Seite den Corona-Versicherungsmakler-Guide mit vielen Tipps, Tricks und wissenswerten Informationen. Navigieren Sie sich einfach durch das Inhaltsverzeichnis.

Wenn Sie vor allem mehr zum Thema Onlineberatung erfahren möchten, können sich mithilfe eines kostenlosen Testlogins auch an unserem Webinar „Digitalisierung schützt“ teilnehmen und eine Stunde Weiterbildungszeit gemäß IDD sammeln.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wie vermitteln Versicherungsmakler Produkte ohne persönlichen Kundenkontakt?

Versicherungsmakler haben gelernt, dass der persönliche Kontakt Ausgangspunkt für eine gute Kundenbeziehung ist. Die Abschlusswahr-scheinlichkeit steigt, je mehr der Kunde dem Berater vertraut. Die gute Nachricht: Eine qualitativ hochwertige Beratung muss nicht unbedingt persönlich erfolgen. 

Ein ganz entscheidendes Qualitätsmerkmal guter Beratung liegt darin, den Bedarf des Kunden zu prüfen und dies in der Vermittlung von Versicherungsprodukten zu berücksichtigen. Klassischerweise fragen Makler Kunden in der Beratung, ob sich beispielsweise das Einkommen verändert hat, der Erwerb einer Immobilie geplant ist oder ein Haustier den Familienkreis erweitert hat. Solche Fragebögen wurden vor einiger Zeit von mehreren Anbietern digitalisiert und Kunden können diese Fragen bequem am Smartphone beantworten. 

Der Deutsche Maklerverbund bietet hier beispielsweise die Lösung Check-up. Der Check-up ermöglicht das Versicherungs-
makler mit Kunden auch ohne persönlichen Kontakt über eine Online-Analyse im Austausch bleiben. Der Kunde erhält einen Link, beantwortet 15 Fragen und gibt als Neu- oder Bestandskunde Auskunft über die aktuelle Lebenssituation. Anschließend kann der Ver-sicherungsmakler des Kunden in seinem Maklerverwaltungsprogramm Professional works aufrufen. Das Besondere: Die übermittelten Daten werden automatisch in der digitalen Kundenakte gespeichert und aktualisiert.

Ergibt sich anhand der Informationen Beratungsbedarf, können Versich-erungsmakler die digitale Verkaufsmappe nutzen, die mit dem Check-up interagiert. Dank digitaler Verkaufsmappe können viele relevante Sparten, wie Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung oder Krankenversicherung online beraten werden. Kunden werden mittels Versorgungslückenrechner, interaktiver Grafiken, Fallbeispielen und Fragen durch die Beratung geführt und aktiv eingebunden.

Setzen Sie auf einen digitalen Gesprächsleitfaden!

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihrem Kunde alle relevanten Informationen vermitteln, die notwendig sind, um eine fundierte Entscheidung für ein Produkt zu treffen. In diesem Video gibt es einen Einblick in die Möglichkeiten der Digitalen Finanzanalyse – Ihr digitales Werkzeug zur rechtssicheren Beratung!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mit der Finanzanalyse hat der Makler zudem Gelegenheit Versicherungsprodukte und deren Inhalte interaktiv zu veranschaulichen. Dabei unterstützen Grafiken, verständliche Fallbeispiele oder Versorg-ungslückenrechner. Für weitere Flexibilität bei der Online Beratung sorgt die Web-App des Deutschen Maklerverbunds. Versicherungsmakler und Kunde können damit auch auf mobilen Endgeräten ortsunabhängig und kontaktlos zu Versicherungsprodukten beraten.

Das Corona-Virus kam quasi aus dem Nichts. Die Bundesregierung empfiehlt persönliche Kontakte zu vermeiden, privat und beruflich. Die Möglichkeiten der Digitalisierung helfen Versicherungsmaklern den Kontakt mit ihren Kunden nicht abreißen zu lassen. 

Unser Tipp: Lassen Sie die Beratung online lebendig werden! Schaffen Sie Nähe zu Ihrem Kunden mit den richtigen Tools.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Kunden von Versicherungsmaklern setzen auf qualitativ hochwertige Beratung
  • Check-ups reduzieren Arbeitsaufwand und vereinfachen Beratungsprozesse
  • Individuelle Bedarfsanalysen sind auch ohne persönlichen Kontakt möglich 

Beratung und Kontakt per Smartphone!

Führen Sie Kunden interaktiv und unkompliziert durch die Beratung und erklären Sie dank Grafiken und Beispielen, auch schwerer verständliche Produkte und Sparten einfach. Bieten Sie Ihren Kunden mit unserer Web-App die Möglichkeit, dass diese Sie und Ihre Leistungen in der Tasche bei sich tragen. Unser Flyer erklärt Ihren Kunden die neue übersichtliche Finanz- und Versicherungswelt per App.

Welche technischen Voraussetzungen brauchen Versicherungsmakler
für eine Online Beratung?

Makler, die ihre Kunden online beraten möchten, sollten über eine schnelle und stabile Internetverbindung verfügen. Je nach regionaler Lage sollten Makler mit ihrem Mobilfunkanbieter sprechen und ein Upgrade für das Datenvolumen buchen. Wichtig ist es, stets einen strukturierten Gesprächsablauf zu planen.

Ein Makler sollte immer im Hinterkopf haben, der Kunde folgt nur am Bildschirm und Telefon. Es ist schwieriger die Aufmerksamkeit zu halten. Fragen helfen dabei, den Kunden aktiv einzubinden. Digital gilt ebenso wie online: Beratung ist ein Dialog mit dem Kunden und kein Monolog des Maklers.

Setzen Sie professionelle Meeting-Software ein, um beispielsweise ihren Bildschirm mit den Kunden zu teilen oder Gespräche aufzuzeichnen. Achten Sie auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit der Software, um sicherzustellen, dass auch technisch weniger versierte Kunden problemlos an der Beratung teilnehmen können. Eine gute Software ermöglicht zudem die Teilnahme mit jedem Endgerät und sorgt dafür, dass eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewährleistet ist.

Mögliche Anbieter für Meetingsoftware:
Die Software Zoom lässt sich beispielsweise für Einzelberatungen kostenfrei nutzen. Bei Gruppenberatungen gibt es in der kostenfreien Variante eine Begrenzung auf 40 Minuten. Hier finden Sie einige Tipps zu Einstellungen rund um PrivatssphäreDas kostenpflichtige Tool GoToMeeting bietet eine Vielzahl von technischen Funktionen und ist deshalb gerade für größere Maklerhäuser eine interessante Lösung.

Nachvollziehbarkeit in der Beratung – das A und O!

Peter Schütz, Maklerbetreuer

Makler und Kunde brauchen ein Maklerverwaltungsprogramm, dass die Möglichkeit bietet das digital geführte Gespräch im Anschluss nachzuvollziehen. Eine gute automatisierte Dokumentation erhöht Transparenz und Vertrauen. Der Deutsche Maklerverbund bietet Mitgliedern kostenfrei eine Digitale Verkaufsmappe, die speziell für die Onlineberatung entwickelt wurde. Sie wurde jüngst um 12 Sparten erweitert.

Die Verkaufsmappe ist mit einer Kunden App verbunden, sodass Kunden im Nachgang problemlos Zugang zu allen Informationen des Gesprächs sowie der konkreten Empfehlung des Maklers haben. Profitieren Sie als Makler von einer besondere Erweiterung: Angebote lassen sich über die neuen Vergleichsrechner des Deutschen Maklerverbunds direkt per Knopfdruck in der digitalen Verkaufsmappe und Kunden-App hinterlegen.

Sie wollen mehr über die Möglichkeiten unseres Verwaltungsprogramms Professional works erfahren?

Peter Schütz

Maklerbetreuer
040 460 93 299
p.schuetz@demv.de

Bestenfalls bietet eine Maklersoftware eine Gesamtlösung, um die Verwaltung und Beratung zu lösen. Vielfach existieren aber noch reine Maklerverwaltungsprogramme. In solchen Konstellationen ist es sinnvoll, temporär zweigleisig zu fahren und weitere Tools einzusetzen, um online eine Beratung durchzuführen. Diese zeitweise Lösung ist insbesondere deshalb sinnvoll, da gerade vor dem aktuellen Hintergrund der Corona-Krise, ein zeitlicher Horizont unklar ist.

Perspektivisch ist es jedoch sinnvoller, auf einen Anbieter zu setzen, um alle im Maklerbüro anfallenden Tätigkeiten unter einer Oberflächeabzubilden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bessere Übersichtlichkeit, einfache Einarbeitung und eine deutlich tiefere Verknüpfung der unterschiedlichen Software-Tools, die miteinander “reden”.

Wenn Kunde und Versicherungsmakler derzeit nicht immer persönlich zueinander finden, bietet die digitale Unterschrift eine praktische Lösung. Die digitale Unterschrift ermöglicht den digitalen Abschluss. Mit wenigen Klicks kann man ein PDF-Dokument digital unterschreiben und zurücksenden. Makler sollten darauf achten, dass die Tools die Bereiche Rechtssicherheit, Rechtsverbindlichkeit und Datenschutzkonformität abdecken.

Mögliche Software-Anbieter Digitale Unterschrift
Der Deutsche Maklerverbund bietet mit DEMV Sign ein kostenfreies Tool zur digitalen Unterschrift und E-Signatur für Versicherungsmakler an. Makler können unbegrenzt PDF-Dokumente via E-Signatur digital unterschreiben, egal ob die Dokumente über einen Vergleichsrechner, über Vorgänge in Professional works oder ein externes Tool generiert wurden. Jetzt kostenfrei einen Testlogin holen.

Die kostenpflichtige Software inSign wird in der Branche bereits von vielen Versicherern genutzt. Mit der Software lassen sich Versicherungs­anträge online unter­schreiben. Kunden erhalten die Unterlagen über einen sicheren Kanal. Auch Makleraufträge lassen sich in einem Online-Meeting unter­zeichnen. Docusign ist ebenfalls eine kostenpflichtige Lösung und ermöglicht es Verträge elektronisch zu signieren, vorzubereiten, auszuführen oder zu verwalten.

Welche Kosten entstehen dem Versicherungsmakler und handelt es sich um einmalige oder wiederkehrende Kosten?

Makler erzielen häufig die Hälfte der Einnahmen aus wiederkehrenden Courtagen. In diesen Zeiten führt das zu einer gewissen Stabilität. Entscheiden sich Makler für digitale Kommunikations-Tools, die das eigene Maklerverwaltungsprogramm ergänzen und haben keine Sonderbedürfnisse, können diese Software-Lösungen in der Regel kostenfrei genutzt werden. Andere ergänzende Tools, etwa zur digitalen Unterschrift, sollten auf den Leistungsumfang und die eigenen Ansprüche hin geprüft werden. Diese kosten in der Regel eine Lizenzgebühr.

Die kurzfristigen Kosten liegen vor allem in der Zeit die Makler investieren. Allerdings erhöht die aktuelle Situation den Handlungsdruck und wirft die Frage auf: Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Entscheidung in digitale Lösungen in der Versicherungsberatung zu investieren bietet langfristige Vorteile. Man spricht eine jüngere Zielgruppe an, gewinnt eine enorme Zeitersparnis für die qualitative Kundenberatung. Gleichzeitig beschränken sich Onlinetermine auf die wesentlichen Inhalte. Für Makler und Kunde verändert sich das Erlebnis Beratung nachhaltig.

Immer nah am Kunden sein, um bestmöglich zu beraten!

Die digitale Verkaufsmappe des Deutschen Maklerverbund stellen wir im Rahmen der kostenfreien Mitgliedschaft allen Partnern zur Verfügung. Verschaffen Sie sich einen Einblick in unser Check-Up Tool.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Für welche Produkte eignet sich eine Onlineberatung?

Viele Kunden sind aufgrund der medialen Berichterstattung besonders sensibel für Personenversicherungen, sprich Krankenversicherung, Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Risikoleben oder Pflegeversicherung. Diese Produkte sind besonders komplex und erklärungsbedürftig. Deshalb lohnt sich insbesondere in der Onlineberatung eine visuelle Unterstützung durch Infografiken oder interaktive Elemente, um auch Kunden zu überzeugen, die noch nicht sicher sind, das Produkt abzuschließen.

Bei Produkten, die der Kunde direkt nachfragt, etwa eine Privathaftpflichtversicherung ist eine Onlineberatung aufgrund des erhöhten Aufwands eher unnötig. Diese Produkte können im Regelfall telefonisch oder per Mail abgeschlossen werden.

Mit wenig zeitlichem Vorlauf in die Onlineberatung starten!

Guido Stendel, Maklerbetreuer

Der Rechercheaufwand kostet in der Regel am meisten Zeit. Die technische Einrichtung für die Online-Beratung dauert meist nur wenige Minuten, sobald die richtige Lösung gefunden ist. Makler sollten die Beratung vor dem ersten Online-Termin einige Male üben, damit in der realen Kundensituation alles perfekt läuft. In einem kostenlosen Webinar möchte ich Ihnen vieles vom Rechercheaufwand abnehmen und Sie mit Tipps und Tricks versorgen.

Sie wollen mehr über die Möglichkeiten in der Onlineberatung erfahren?

Guido Stendel

Maklerbetreuer
040 460 93 299
g.stendel@demv.de

Wie hilft die Digitalisierung Versicherungsmaklern und Innendienstkräften bei der Organisation im Home Office?

Schulen geschlossen, eingeschränkter Nahverkehr und vermehrt leere Büros. Viele Unternehmen sind im Krisenmodus und müssen improvisieren. Der vermehrte Aufruf zur Arbeit im Homeoffice
ist auch für Versicherungsmakler eine Möglichkeit sich digital professionell aufzustellen. Ein Mix aus mehreren Maklerverwaltungs-programmen, Microsoft Office Ordnerstrukturen, Hängeregistratur etc. bindet Versicherungsvermittler räumlich an das eigene Büro.

Eine professionelle 360 Grad Maklerplattform sorgt im Maklerbüro für eine digitale Arbeitsumgebung, um alle anfallenden Tätigkeiten durchzuführen. Beispielsweise wurde das Maklerverwaltungsprogramm Professional works des Deutschen Maklerverbunds entwickelt, um ortsunabhängiges Zusammenarbeiten zu ermöglichen. Ein MVP sollte ein digitaler Arbeitsplatz für möglichst alle anfallenden Tätigkeiten im Maklerbüro sein.

Online Verwaltungsprogramme funktionieren als Cloud-System mit hierarchischer Rechte-Struktur und bieten so den Vorteil, dass Mitarbeiter und Unternehmer sofort auf Homeoffice umstellen können. Professional works wurde speziell für das sogenannte „new work“ konzipiert und bietet allen Maklern in diesen Zeiten die Möglichkeit, den Geschäfts-betrieb uneingeschränkt aus dem Homeoffice aufrecht zu erhalten.

Für Makler und Innendienst ist ein hoher Grad an Automatisierung erforderlich. Eine selbstpflegende Kundenakte, Direktvereinbarungen zu Versicherern und unterstützende Tools zur digitalen Beratung bilden beste Voraussetzungen, um in der Corona-Krise gelassen zu bleiben. Darüber hinaus helfen Rahmenverträge oder Deckungskonzepte dabei sich vom Wettbewerb abzugrenzen.

Neben der fachlichen Arbeitsumgebung wird aber auch die Teamzusammenarbeit vor neue Herausforderungen gestellt. Im kollaborativen Arbeiten via Home Office hilft die Formulierung klarer Ziele für jedes Team beziehungsweise jeden Mitarbeiter. Dabei sollten sich Verantwortliche Zeit für die regelmäßige Überprüfung der Ziele nehmen und zusammen mit Teams herausfinden, warum Ziele gegebenenfalls nicht erreicht wurden.

Nutzen Sie Tools, um die interne Kommunikation und Aufgabenplanung zu steuern!

Bastian Kopf, Maklerbetreuer

Die Digitalisierung bietet viele Vorteile für die Arbeitsum-gebung von Versicherungsmaklern. Sie haben die Möglichkeit ortsunabhängig und kontaktlos den Makleralltag zu steuern und eine Nachvollziehbarkeit für sich und ihre Mitarbeiter und Kollegen zu etablieren. Ich habe für Sie 3 Tipps für flexible Arbeitsprozesse.

Tipp 1: Prüfen Sie für sich und ihre Mitarbeiter digitale Kommunikationskanäle

  • Nutzen Sie Tools um die interne Kommunikation in Chats und Gruppenkanälen zu strukturieren. So, wie Sie es auch von WhatsApp oder Facebook kennen.
  • Wir nutzen hierfür beispielsweise Slack in der kostenlose Variante. Jedes Team hat eigene Gruppen und kann Nachrichten oder Dokumente miteinander teilen.
  • Microsoft stellt im Zuge der Corona-Krise seine ähnliches Tool MS Teams bis 2021 in der Komplettversion kostenlos zur Verfügung.
  • Wichtig ist, dass die Kommunikation, die sonst von Schreibtisch zu Schreibtisch bzw. Büro zu Büro stattfindet, aufrechterhalten wird.

Tipp 2: Halten Sie tägliche Status Updates in ihren Teams

  • Ergänzen Sie kostenlose Variante von Slack beispielsweise auch durch Skype oder Google Hangouts.
  • Mit diesen Programmen ist es möglich, dass Versicherungsmakler und Innendienstkräfte regelmäßig und ortsunabhängig im Austausch bleiben. 
  • Wir bevorzugen unsere Status Updates als Videokonferenz. Das hilft uns trotz räumlicher Distanz den Überblick zu behalten. 
  • Nutzen Sie diese täglichen Videomeetings auch, um Prioritäten, Ziele und Aufgaben für alle nachvollziehbar zu machen.
  • Beim Anlegen von Profilen sollten alle Mitarbeiter Bilder hochladen, um den persönlichen Bezug zu erhöhen.  

Tipp 3: Planen und strukturieren Sie richtig mit Online Boards:

  • Halten Sie nach Möglichkeit Aufgaben und Ziele fest. Nicht jeder Mitarbeiter ist gleich strukturiert. 
  • Es gibt unterschiedliche Projektmanagement Software, mit denen Sie nächste Arbeitsschritte und Aufgaben planen können. 
  • Nutzen Sie ein digitales Board, um Deadlines zu setzen, Mitarbeitern Aufgaben zuzuweisen oder Dokumente anzuhängen.
  • Wir nutzen beispielsweise Trello. Hier legt man beispielsweise für Teams ein Board an und trägt dort Aufgaben als digitale Karten ein. Das Board bietet eine Übersicht, welche Aufgaben bereits erledigt oder offen sind. Die Software bietet in der kostenfreien Variante eine große Vielfalt an Features.
  • Wenn man weniger in Boards sondern stärker projektorientiert arbeiten möchte, bietet sich eine Software wie Asana an. 

Christoph Weigele

Maklerbetreuer
040 460 93 299
c.weigele@demv.de

Welche Förderungen wurden von Bund und Ländern aufgesetzt?

Die Bundesländer und die Bundesregierung haben regionale sowie bundesweite Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht, um Unternehmen im Zuge der Corona-Pandemie zu unterstützen. Eine Übersicht dieser Maßnahmenprogramme und Soforthilfen finden Sie nach Bundesländern sortiert im Folgenden.

Digitale Unterstützung beim Antrag für Kurzarbeit notwendig?
Das kostenlose Tool Libu bietet eine Schritt für Schritt Anleitung, einen Kurzarbeitergeld-Rechner sowie eine Automatisierung der Abrechnungsliste 108.

Bund

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

  • Hotline für Unternehmen: 0385 588 5588 (erreichbar Mo. bis Fr., 8 bis 20 Uhr)

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Welche Sonderregelungen bieten Versicherer bei Zahlungsschwierig-keiten, um Stornos zu verhindern?

Infolge der Corona-Krise ist das wirtschaftliche Leben in vielen Branchen zum Stillstand gekommen. Immer mehr Unternehmen melden Kurzarbeit an und auch erste Insolvenzen wurden bereits angemeldet. Einige Kunden können in dieser Situation die Beiträge zur Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung oder Risikolebensversicherung nicht aufrecht erhalten, da sie weniger Geld als geplant zur Verfügung haben.

Aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Erkrankung COVID-19 befürchten derzeit viele Makler Stornierungen, Beitragsreduzierungen oder Beitragspausen bei Verträgen in diesen Sparten. Werden Verträge storniert, kann eine anteilige Rückzahlung der Vermittlungsprovision gefordert werden, was wideerum Makler finanziell belastet. Die sogenannte Stornohaftung liegt meist zwischen fünf und acht Jahren.

Viele Versicherer unterstützen Kunden und Vermittler, um die im Regelfall mit Nachteilen verbundene Stornierung von Verträgen möglichst zu verhindern. Die Gesellschaften haben diverse Maßnahmen getroffen, um diesem Prozess entgegenzuwirken. Bei vielen Produktgebern können beispielsweise mit Kunden Beitragspausen von sechs Monaten vereinbart werden.

Hier finden Sie ganz allgemein die unterschiedlichen Möglichkeiten, falls ein Kunde seinen Beitrag nicht mehr zahlen kann.

In der nachfolgenden Übersicht finden Sie die konkreten Regelungen und einzelnen Bedingungen der Versicherer, falls ein Kunde in Zahlungsschwierigkeiten gerät.

Kostenlos testen

2019 und 2020 wurden wir von über 2.500 Versicherungsmaklern zum Makler-Champion gewählt. Unsere Maklerbetreuer sind während der gesamten Testphase persönlich für Sie ansprechbar.